AG MINIFOSSI
Arbeitsgemeinschaft Mineralien, Fossilien, Gold, Glas & Fortifikation
- Arbeitsgemeinschaft besonders befähigter Schüler -
Friedrich-Ebert-Schule Schopfheim
 Gemeinschaftsschule
D- 79650 Schopfheim

Literaturarchiv der Montangeschichte des Schwarzwaldes
Bergbau im Schwarzwald
 
Das Spezialarchiv für das Projekt Schwarzwaldgold
.......
 

AG MINIFOSSI (1996) : Schwarzwaldgold - Historische Quellen und neue Goldnachweise im Südschwarzwald. Lapis. 21. Nr. 5. Seite 23 - 28

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ALBIEZ, GUSTAV (1958) : Stadtpfarrer Heinrich Hansjakob als Chronist des Kinzigtäler Bergbaus.
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ALBIEZ,  GUSTAV (1960) :  Alter Bergbau im Schwarzwald. - Der Anschnitt. Jhg. 12.  Seite 3 - 8.
Freiburg im Breisgau.

... Todtnau ist das Zentrum des wichtigsten Bergreviers im südlichen Hochschwarzwald. Dazu gehören auch die ursprünglichen Bergbausiedlungen Schönenberg und Aitern  bei Schönau, außerdem Wieden bei den Gruben "Anton" und "Finstergrund" . Bei Todtnau lag die berühmte Grube "Maus". Im hintersten Wiesental hat Brandenberg schon alten Silberbergbau; Fahl ist eine reine Bergbaugründung.

... Todtnau hat mit der Grube" Gauch " gute Ausbeute geliefert. Das Gebiet war ursprünglich zähringisch und kam über die Grafen von Freiburg 1370 durch Selbstübergabe an Österreich. Grundherr war das Kloster St. Blasien . Der Beginn des Bergbaus wird auf etwa 1170 angesetzt. Eine erste Blüte wurde um 1350 durch die Pest abgedrosselt. Der  Bergbau erholte sich zwar wieder; jedoch befand er sich 1588 durch eine weitere Pestepidemie stark im Niedergang. Auf dem Todtnauerberg waren die Gruben 1601 bereits auflässig. Den restlichen Bergwerken versetzte der Dreißigjährige Krieg den Todesstoß. Todtnau sank zu völliger Be-deutungslosigkeit herab. Erst nach 100 Jahren konnte sich auf einigen Gruben ein schwacher und oft unter-brochener Bleibergbau entwickeln. Seit den 1980-iger Jahren hat sich auf mehreren Bergwerken  ein in jüngerer Zeit ergiebiger  Flußspatbergbau entwickelt.

... Das Freiburger Silber war wegen seiner Reinheit sehr begehrt und erschien schon 1265 in einem italie-nischen Kursbericht.

Seite 7: Zu den bedeutendsten Revieren seiner Zeit gehört  Suggental. Angeblich 1211 begründet, blühte der Bergbau meteorartig auf. Zur Beschaffung von Betriebswasser baute man 1284 einen 12 km langen Hangkanal entlang, den sogenannten Wuhrgraben. Durch einen Wolkenbruch anno 1298 wurden die Gruben über-schwemmt und das Tal verwüstet, wobei die meisten Leute ertranken. Der Bergbau ruhte dann völlig bis 1776 und wurde nach zehn Jahren mit erheblichen Schulden endgültig eingestellt .

In dem südlichen von St. Blasien gelegenen Hotzenwald sind vor allem die Bleiglanzgänge von Urberg und Brenden zunächst vom Ausgehenden her abgebaut worden. Von Brenden ist das Jahr 1470 als Beginn des Bergbaus überliefert. Sonst ist vom Schicksal des Bergbaus wenig bekannt. Die letzte Betriebsperiode der Urberger Grube  lief von 1829 bis 1835. Die dabei geförderten Bleierze wurden in Untermünstertal verhüttet. Hier befand sich auch die Nickelgrube von Horbach, die von 1852 bis 1859 in Betrieb war. Heute steht Urberg als Flußspatgrube in Förderung.

Ein anderes Beispiel für rasches Aufblühen und Verwelken bietet die alte Bergstadt Prinzbach. Vom Bergbau ist nicht viel mehr übriggeblieben als das Bergmannswappen. Die Reste einer alten Stadtmauer erinnern aber an eine frühere, erst vor kurzem wieder aufgeklärte geschichtliche Bedeutung. Die wahrscheinlich von den Herren v. Gerolsdeck gegründete Stadt ist sicher auf den Silberbergbau zurückzuführen, der für die Zeit von 1257 bis 1530 nachgewiesen ist. 1498 war sie schon im Zustand völligen Verfalls. Heute ist Prinzbach nur noch ein stilles Dorf.

ALBIEZ, GUSTAV (1966) : Bergbau-Flurnamen im Schwarzwald. - Der Anschnitt. Jahrgang 18. Nr. 5.
Seite 15 - 34.  Bochum.

Seite 5: 1.03 Mann, Alter Mann, Toter Mann: Auch das Wort „Mann“ ist ein bergmännischer Fachausdruck für den Erzgang. Alter Mann ist der Versatz und Toter Mann ein taubes Gebirge. - In Badenweiler MÜL ist der Fln Alter Mann an mittelalterliche Verhaue geknüpft. Als Bergnamen haben wir den „Toten Mann“ bei Oberried- St. Wilhelm FR. Hier ist auch tatsächlich etwas Bergbau getrieben worden, doch dürfte sein Ausbringen enttäuscht haben. - Andererseits gibt es den Fln Toter Mann bei Degernau WT, wo er durch ein Riesensteingrab und Menhir aus der Jungsteinzeit/Bronzezeit bedingt ist (Sangmeister). Auch sonst dürfte oft ein Leichenfund oder Grab die naheliegendste Erklärung sein.

Seite 6: 1.12 Gold, ahd gold, mhd golt. Das Gold war am Oberrhein mindestens 2000 Jahre lang Gegenstand der Goldwäscherei (2). Heute erinnern nur noch einige Fln daran, wie Daxlanden KA (41) der Goldgrund (1744), entstanden aus Goldgrien (1528), ferner die Fln Goldgrube bei Iffezheim RA und Ötigheim RA. Auch bei Hagenbach/Pfalz ist 1716 ein Goldgrund erwähnt.

Die Orte der Goldwäscherei, die man Goldwaide nannte, führen oft die Bezeichnungen Grein, Gründe von grin = Grieß, Sand, Kies; daraus entstand oft fälschlich Grün, wie im Fln Wäschgrün in Oberhausen EM. Im On Goldscheuer KEL wird scheuer teilweise glänzend, teilweise als Scheune gedeutet (1424 Goldschüre).

Der jüngste Gold-Fln ist in der neusten Auflage des Meßtischblattes Durmersheim 7015 als Goldkanal eingetragen und bezeichnet den vom Schwimmbagger "Rheingold" 1939 vor Elchesheim RA geschaffenen Kanal vom Rheinstrom zum Baggersee. Die Fln Goldgrien erscheinen auch bei Stollhofen BH und Helmlingen KEL.

Auch im Schwarzwald gibt es einige Gold-Fln. Am Goldberg bei Oberried FR wurde etwa 1840/50 auf einem Schwefelkiesgang von Abenteurern eine Goldgräberei betrieben. Bei Bernau-Hof mögen die Fln Goldbach, Goldhöfe und Goldmatten nach einem benachbarten pyritführenden Schwerspatgang benannt sein. Vielleicht ist der Fln Goldmatten bei Elzach EM (1667) noch Erinnerung an die Goldgerechtsame von 1234 durch König Heinrich VII. an den Grafen Egeno von Freiburg (14). Der Goldbrunnen bei Alpirsbach FDS ist schon 1571 als goldführend erwähnt. Der heutige Fln Silberschwand bei Hasel LÖ erscheint 1623 als Silberschwang.

Seite 9: 1.20 Kobalt - Der Name Kobalt war ursprünglich ein Schimpfwort für ein auf Halde geworfenes unbrauchbares Mineral. Erst seit etwa 1520 lernte man, daraus eine blaue Farbe herzustellen, die Safflor benannt wurde. Dadurch erhielt die Kobalterzlagerstätte des Kinzigtales WOL eine Bedeutung von euro-päischer Weite. Von 1707 bis 1856 blühten hier der Kobaltbergbau und die Blaufarbenherstellung. Noch heute heißt eine Häusergruppe bei Alpirsbach FDS die Farbmühle. Auch im Gebiet von Nordach WOL trägt ein Zinken den Namen Nordach-Fabrik in Erinnerung an eine längst eingegangene Glashütte und Blaufarben-fabrik. Hinter Sulzburg MÜL wurde die Bezeichnung Kobaltgrube zum Fln.

1.21 Zinn - Zinnmineralien kommen im Schwarzwald nur als mineralogische Seltenheit vor. Einen Zinn-bergbau hat es hier infolgedessen nie gegeben. Trotzdem gibt es Zinnhütten, kleine freistehende Häuschen, in denen etwa ab 1740 die zuvor übliche schmiedeeisernen Löffel feuerverzinnt wurden. Besonderes bei Hinterzarten NEU waren sie Zubehör der Hammerwerke. Für das Sächsische Erzgebirge sei an Zinnwald erinnert.

Seite 15: Höhle - Als Höhle, Hole, Hölle bezeichnete man einen Kasten (ursprünglich aus ausgehöhlten Baumstämmen), in dem man das Erz aus den Hütten schaffte. In diese Verbindung ist vielleicht auch der Name des Hauses zur "Hölle" in Todtnauberg LÖ zu stellen. Es trug als Hauszeichen Schlägel und Eisen und ist etwa 1885 abgebrannt; es stand etwa beim heutigen Hotel Sternen. Auch als Fln gibt es beim Ort die Hölle unterhalb des Radschert.

Seite 27: Gans - Dieser Tiername wurde verschiedentlich auch auf andere Dinge übertragen; er bedeutet u.a. ein Geflecht aus Binsen und wurde auch zu einem metallurgischen Begriff für stabförmige Barren, ähnlich den Zeinen. Zum Abstich der "Gänse" verwendete man einen eisernen Haken an einem langen Stiel, den sog. Stollenhaken. - Vielleicht ist der Ort Gansingen/Aargau, mit seinem Fln Isengraben montanisch ausgewiesen, auf eine alte Eisenverarbeitung zurückzuführen. 1240 hieß der Ort Gansungen.

Seite 28: 6.02 Walen  -  6.03 Welsche/Walchen  - 6.04 Winden ...Bei den Walen sind zwei ganz verschiedene Gruppen zu unterscheiden. Die von Quiring in die Zeit um 1500 v. Chr. angesetzte Schürfergruppe kann höchstens durch Bodenfunde, sicher nicht durch Namensreste nachgewiesen werden (33).

Dagegen dürften die im Mittelalter als Walen oder Venediger bezeichneten Erz- und Edelsteinsucher aus Italien auch im Schwarzwald tätig gewesen sein. Im einzelnen ist natürlich schwer zu unterscheiden zwischen Walen, Walchen und Welschen, die alle Angehörige romanischer Völker sind, ohne daß damit ihre Herkunft angegeben ist. Als Fln gibt es den Walenwinkel, einen abgegangenen Zinken von Kollmarsreute EM (1178 Walawinkel). Montane Zusammenhänge erscheinen hier fraglich; eher sind sie gegeben beim Fln Wallenbrunnen südlich vom Rohrhardsberg im Elztal EM. - Auch das ahd walm, nhd aufwallen, kann darin stecken. Etwaige Wallfahrtsstätten sind in Betracht zu ziehen.

Als Walchen bezeichneten die Germanen die bei Beginn der Völkerwanderung hier ansässigen Gallormanen, die zunächst von der Rheinebene in die Vorberge und später in den Schwarzwald auswichen.

Walchen-Namen sind infolgedessen selten in der Rheinebene, häufig dagegen in den Tälern von Elz, Kinzig und Rench. Die Alemannen saßen vor der Völkerwanderung etwa in der Mark Brandenburg und brachten daher keine bergbaulichen Kenntnisse mit.

Die Walchen waren für sie Lehrmeister in Bergbau und Weinbau. Es wird angenommen, daß die fränkischen Herrscher eine gallormanisch-keltische Bergbaubevölkerung ins Land holten, um den Bergbau zu entwickeln (23). Im Kinzigtal waren die Orte Welschbollenbach (1437) und Welschensteinach WOL (1420 - im Gegensatz zu Tutschen Steinach) bedeutende Bergbauorte. In Hornberg WOL weist die alte Schreibweise von Wallen-acker - 1241 walhen acker in der grueb - auf die Volksbezeichnung Walchen..

Nördlich Hasel LÖ gibt es den Fln Welschberg (Wetschberg) im Buntsandstein mit mehreren Stollen unbekannten Alters unfern dem Gewann Silberschwand im Kristallin. Zu dieser Gruppe fremder Bergbausiedlungen gehören ferner: Welchental bei Ebnet FR, Welschdorf in Lauterbach RW, Welschdorf in Lehengericht WOL, vielleicht auch Welschberg in Wittlekofen NEU und ein Welschberg bei Emmingen ab Egg STO, Unverständlich gewordenes Walch wurde mehrfach zu Wald umgedeutet. - In diesem Zusammenhang ist die im Schwarzwald umlaufende Stumm-Männle-Sage erwähnenswert. Sie handelt von Männern, die nicht sprechen können, was sich möglicherweise auf eine voralemannische, nicht deutsch sprechende Bevölkerung bezieht (37).

Die Bezeichnung Winden ist lediglich ein Synonym zu Walch und Welsch. So ist der OH Windisch / Argau die alte römische Garnison Vindonissa. Bergmännische Zusammenhänge mögen bestehen bei den On Ober- und Niederwinden im Elztal EM.

Seite 30 : 6.14 Suggental - Der Name der alten Bergbausiedlung Suggental EM wurde vielfach als  „versunkenes Tal" gedeutet, mit dem Hinweis auf die Hochwasserkatastrophe von 1298, die den einst blühen- den Silberbergbau zum Erliegen brachte. Diese Ableitung ist jedoch falsch, den in einem Vertrag von 1284 erlaubte Graf Egen von Freiburg den Fronern Burkard Tuner, Heinrich Wolleb, Konrad Ederlin, Meister Konrad Rotermellin und ihren Gesellen, bei den Silberbergen zu "Sukental" und bei des Herzogen Berg einen Wassergraben zu diesen Bergen über das Gut des Klosters St. Peter zu führen (14). Demnach hat der Name Suggental schon vor dem Wassereinbruch bestanden. Sukke kommt vom Mutterschwein. Auch der Bergname Kandel darf nicht nach dem genannten Wassergraben (Urgraben siehe 3.12) als Kanalberg gedeutet werden, weil schon 1111 die Namen Canden und Channum bestehen , die vom keltischen candol = Mittelpunkt bzw. can = Bergkuppe abgeleitet werden.

Seite 31: 6.23 Froner, Fron vom ahd frono, mhd frone, vrone vron. Im mittelalterlichen Bergbau spielen die Froner, die mit ihren Gesellen den Bergbau betrieben, als die eigentlichen Bergbauunternehmen eine große Rolle. Der Fronberg war ein Grubenmaß, das verliehen wurde, wie die „vroneberge zu der Schindelhalten“ im Todtnauer Revier LÖ 1322. Einen Fln Fronberg kennen wir 1466 neben der Silberhalde von Bruchsal (47). Mehrfach führt das Gelände, in dem die Froner tätig waren , einen entsprechenden Fln, so Fronbach (1317 Vronebach) in Oberwolfach mit der berühmten Grube Wenzel. Auf dem Schauinsland FR gab es 1343 die Grube Nöllisfron nach der Unternehmerfamilie Nölli. Bei Todtnau lagen 1329 die Schulersfron, Küningsfron, Hasenfron, Amrosfron usw.

Seite 33 - 34 : 6.32  Gauch ist der alte Name für Kuckuck. So nannte sich auch eine Gewerkschaft, die auf dem Gauchgang in Todtnauberg LÖ sehr erfolgreich war. Sie ist 1341 als Gouch erstmals erwähnt. Als Fln. gab es 1692 den Gauchboden, während der heutigen Fln. Gauchmatten bei Aftersteg LÖ im Bereich der Knappenquelle liegt, die aus dem über 1,6 km langen Erbstollenaustritt. Hier taucht natürlich die Frage auf, wer älter sei: der Fln. oder der Name des Bergwerks. Vielfach wurden ja die Verleihungen mit einem Geländenamen näher gekennzeichnet, wie 1322 die Froneberg "zur Schindelhalde". Ebenso kann aber umge-kehrt ein Name als Fln. erhalten geblieben sein.

Viele Schindelmacher sind auch aus Tirol eingewandert und in den vorderösterreichischen Teilen des Schwarzwaldes angesiedelt worden.

Bei diesem räumlichen Zusammenhang zwischen „reich“-Namen und Bergbau erscheint es angebracht, jeweils auch den Bergsegen als eine Möglichkeit für die Namensentstehung in Betracht zu ziehen. Wodurch soll denn im Mittelalter ein Ort reich geworden sein? Immer wieder überragten die Bergstädte damals die anderen durch ihren Wohlstand. Reich werden ....

Seite 34: ... Als ich vor einigen Jahren begann, bergmännische Flurnamen zu sammeln, schien es sich zunächst um etwa 20 bis 30 Namen zu handeln. Inzwischen ist die Zahl der bergbauverdächtigen Flur- und Ortsnamen auf über 130 angewachsen, verstreut über hundert von Örtlichkeiten.

Deutlich läßt sich deren Alter und Verbreitung die Geschichte des Schwarzwälder Bergbaus ablesen. Dabei ist aber zu beachten, daß der Bergbau meist älter sein wird als der überlieferte Flurnamen, ohne daß er zur Zeit der Erwähnung noch in Betrieb zu sein brauchte.

Es gelang, den Bergbau an einigen Stellen noch um etwa zwei bis drei Jahrhunderte über den Zeitpunkt der ersten schriftlichen Überlieferung hinaus zurückzuverfolgen. Viele Flurnamen wurden so zu Zeugen einer über tausendjährigen Bergbautätigkeit.

Die angegebenen Beispiele weisen mit ihren Ortslagen und Jahreszahlen eindringlich auf das umfangreiche Wirkungsfeld des mittelalterlichen Bergmanns hin, der wesentliche Anteil hatte an der wirtschaftlichen Entwicklung der oberrheinischen Lande. Mehrere Bergbaugebiete erscheinen im Lichte der Flurnamen ausgedehnter, als bisher bekannt war.

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Vor 50 Jahren:
 Schatzgräber im Schwarzwald.

Freiburg, den 7. Dezember 1907

In der Nähe von Todtnauberg wird um einen Felsen zur Zeit fleißig geschaufelt. Ein Mann italienischen Typus gibt nach einer kleinen Skizze die nötigen Anordnung. Hier soll ein Schatz gehoben werden, von dem auch die Schwarzwälder selbst seit Generationen munkeln. Im Felsen befindet sich eine Inschrift, die bis jetzt noch nicht entziffert werden konnte. Immer wieder wurde gegraben, bis das Forstamt ein Verbot erließ. Der Italiener aber hat die Sache geschickt angefangen. Er hat die Inschrift genau kopiert und sie einem „großen Gelehrten“ seiner Heimat geschickt. Der soll ihm verraten haben, daß Inschrift und Zeichnung besagen, daß hier im spanischen Erbfolgekrieg - der Fundort ist mathematisch genau berechnet - ein Schatz vergraben sein soll, der nur in der Heiligen Zeit gefunden werden könne. Immerhin hat der Italiener die amtliche Erlaubnis erhalten und ist fest überzeugt, daß er den Schatz findet. Man nimmt lebhaftes Interesse. Die Aufgeklärten meinen aber, was das Schatzgraben mit der Heiligen Zeit zu tun haben sollte.

Man las nichts mehr vom Ausgang des Unternehmen. Allerdings, der Kommentator Anno 1907 denkt nicht logisch, denn die „Heilige Zeit“ kann sich auf gewisse Längen oder auch Kürzen des Schattenfalls zu eben einer gewissen Jahreszeit beziehen. Der Schatz, vielleicht ist er schon zu früherer Zeit in aller Stille gehoben worden.
 

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... und ist den Menschen ein uneigennütziger Helfer. Das gilt auch für die Erdmännlein zu Hasel. Sie hausen zu Tropfsteinhöhlen, im Reich der Unterirdischen. In ihnen verbergen sich die Venediger Männlein, die Welchen oder Walen, die Zauberkundigen, im Bergbau erfahrene Männer, die als Rutengänger oft im Verdacht der  schwarzen Magie standen. In Oberprechtal gibt es noch den alten Flurnamen Venediger. Die Welchen oder Walennamen sind ohnehin im Gebiet der Elz und Kinzig zahlreich. Die Erdmännlein sind die Helden und Hüter der unterirdischen Gold- und Silberschätze.....

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Seite 148 :  Der Schatz-Stein im Walde beim Todtnauer Wasserfall

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Heute noch sucht man - besonders in der Fastenzeit - vergebens nach den Schätzen, und man erzählt über merkwür-dige Vorkommnisse bei solchen nächtlichen Arbeiten. Die Runen am Stein, die von rätselhaftem Aussehen und of-fenbar sehr alt sind, nimmt das Volk als die Maße an, mittels derer man, sobald man ihre Anwendung heraus hat, die genaue Lage des Schatzes leicht bestimmen kann.“

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Seite 128: Gold im Rheinsand
Seite 285: Gold im Rheinsand bei Efringen, Istein, etc.
Seite 350: Agath, Chalcedonier, Amethyste (weis und violett) zu Hasel, hinter Wiechs und Dossenbach,      gegen Adelhausen.
Seite 351: Alaun- und Vitriolkies zu Gersbach

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Sage Nr. 525, Seite 387 : Wo die Bergmännchen im Gebirge jetzt hingekommen sind?
(nach Lehmann a.a.O. S. 190)

Es ist die alte Rede, daß früher Zwerge oder Männlein im Gebirge gewohnt und sich endlich beklagt, sie müßten wegziehen, denn die könnten das Pochen auf den Eisenhämmern und Zwittergebäuden nicht hören und vertragen, sie wollten aber wieder kommen, wenn die Hämmer aufhören würden.

Sage Nr. 707, Seite 549 : Zwergsagen in der Gegend um Zittau

... Übrigens heißt es in einer alten Chronik des Eigenschen Kreises also: „Die Einwohner melden, daß von der Zeit, ehe die große Glocke (nämlich zu Dittersbach) ist gegossen worden, so geschehen 1514, im Dietrichsberge Zwerge gewohnt haben. Sie sind oft ins Dorf gekommen und haben sich in die Häuser und Stuben verfüget, also daß die Leute ihrer gar gewohnt gewesen, nachdem aber die Glocke gegossen und geläutet worden, hat sie der harte Schall des Erzes, welchen sie nicht erdulden können, vertrieben, daß man derselben keines mehr gespüret hat“...

... Die Querxe (Zwerge) sagten beim Abschied, dann würden sie wiederkommen, wenn die Glocken wieder würden abgeschafft sein, und „Wenn Sachsenland wieder käm´ an Böhmerland“, dann, meinten sie, würden auch bessere Zeiten sein.  ... Anmerkung des Verfassers: „Diese Sage ist poetisch beh. „Von Segnitz  a.a. O. Bd. 1, S. 76. sq.

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Der Schatzstein: „In der Nähe des Todtnauer Wasserfalles liegt ein mächtiger Felsblock, der merkwürdige eingemeißelte Zeichen trägt. Man nennt ihn den „Schatzstein“. Diese rätselhaften Zeichen sollen die Maße sein, aus denen man die genaue Lage eines Geldschatzes erkennen könne, der zur Zeit des französischen Einfalls um 1795 vor den Feinden auf der Flucht vor den Österreichern vergaben wurde. Man sagte, ein französischer Offizier aus Nanzig (Nancy) habe ums Jahr 1830 seinen Todtnauer Quartierleuten in einem Brief die genaue Stelle des vergrabenen Schatzes bezeichnet. Seitdem ist schon oft, besonders zur Fastenzeit, dortselbst gegraben worden. Den Geldschatz aber hat noch niemand gefunden.“

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Seite 351: Walch, walhisk - "Galloromane, Welscher"

... Das germanische Walholz geht auf den keltischen Stammesnamen der Volcae zurück und bezeichnet zunächst nur diesen Stamm, darauf den keltischen Grenzsaum und bezog dann frühzeitig auch die Römer mit ein. In der Völkerwanderungszeit erlebt das Wort seine größte Entfaltung, und die Weiterentwicklung von Walhoz ist zugleich ein Spiegelbild der Geschichte der Auseinandersetzung der Germanen mit der überwundenen römischen Bevölkerung. Wichtig ist dabei, daß das "Romanus, Romarius" fast völlig in den Hintergrund tritt. Nur selten ist Romanus in ON und PN produktiv geworden. G. Paris hebt hervor, daß wahl, walah die mit pejorativem Beiklang versehene Bezeichnung der Romanen durch die Germanen gewesen ist. Dazu stimmt, daß die Galloromanen sich selber nie als Walche, Welsche, sondern als "Romani" bezeichneten. Auch heutig Mdaa. erhalten, abschätzige Nebenbedeutung wird von L. Weisgerber fast ganz ignoriert, wäre aber doch einer Untersuchung wert.

... Aus dem Grundwort Walh wird ein Adjektiv Walhisk gebildet: "zu den Walhen gehörig" "nach Art der Walhen". Es wird zum "Inbegriff der volklichen Andersartigkeit"(Weisgerber) und tritt in Wechselwirkung mit dem sich später bildenden theudisk, diutisk = deutsch, dessen Gegenpol es wird.

Seite 354: ... Die ersten Belege für diutisk setzen denn auch im 10. Jh. (950) ein. In diese Zeit mag auch unser "tüschen- steinach" gehören. In Hofstetten (Kinzigtal) werden im 15 Jh. die Fln Wahlgrund und Tüschen-matten (FUB VII, 298) erwähnt, vielleicht sind sie miteinander in Zusammenhang zu bringen. Wenigstens hingewiesen auf die beieinanderliegenden, wohl in diesem Zusammenhang gehörenden Fln. Deutsch-Welschberg auf der Gemarkung Hasel/Wehratal. Am Ausgang des Wehrtals liegt Wallbach (1283 Walabuk, 1351 Walbuch. Kr. II 1340).

... Die Verbreitung des FN Wahl, Walch müßte einmal besonders für die Zeit der Familiennamenbildung untersucht werden (13./14. Jh. ). Soviel ich sehe , ist der FN in Baden im 14. Jh. sehr selten. Der FN knüpft vielleicht an aus der Zeit der Einnamigkeit noch: F. Kuhn, Die Walchenorte Oberbadens, in: 38 Jb. d. Schweiz, Ges. f. Urgesch. 1947, S. 118-126 F. Langenbeck, in: Ortenau 33 (1953) a. Bach a O. II, 2 S. 182 L. Weisgerber. Deutsch als Volksname ... S. 220 ff. Zukünftige Forschung hat dem FN Deutsch (Tüsch), (wie Walch etc.) besondere Aufmerksamkeit zu widmen; nach meinen vorläufigen Unterlagen ist er äußerst selten und bei manchen Träger mit dem Deutschen Orden zu verbinden.

... Die Verbreitungsbilder der vorrömischen, gallischen und spätlateinischen Namen sind beinahe deckungs-gleich und ermöglichen so die siedlungsgeographische Eingrenzung der voralemannischen Vorfahren ...

... Schwerpunkt ist der mittlere Schwarzwald, genauer das Bergland zwischen Acher und Dreisam mit auffallender Belegdichte im Raum zwischen mittlerer Kinzig, Schutter und Elz.

... Frei von den untersuchten voralemannischen Namen bleibt : Oos- und Murgtal, die ganze Rheinebene zwischen Rastatt und Basel, der Südschwarzwald und Hotzenwald südlich einer ungefähren Linie Freiburg - Neustadt - Villingen, das Gebiet der Brigach und Breg, obere Donau und Neckar sowie der (badische) Bodenseeraum.

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„In diesen Sedimenten finden sich verschiedentlich feindispere Mineralisationen, die sich mehr oder weniger an das Schichtstreichen halten. In ihnen konnten bisher die  Erzminerale Pyrit, Arsenkies, Zinkblende, Bleiglanz und Gold nachgewiesen werden, die allerdings ihren ästhetischen Reiz erst unter dem Binokular preisgeben. Als "Gangart" kann nur der Quarz angesehen werden, der stellenweise die Sedimente verkieselt hat...

An zwei Lokalitäten wurde auch Gold gefunden. Schon seit langem sind im Schwarzwald mehrere gesicherte Freigoldvorkommen aus hydrothermalen Gängen, z.B. dem Ludwiggang im mittleren Schwarzwald oder den uranführenden Gängen im Krunkelbachtal bei Menzenschwand bekannt...

Ein weiteres Argument gegen die Deutung als einfaches Seifengold ist der sehr hohe Silbergehalt von 22 bis knapp 30 %, und zwar gleichmäßig über das gesamte Korn, ohne Unterschied zwischen Kern und Rand. Ei-gentlich wäre daher Gold mit über 20% Ag nach den Regeln der Nomenklatur als Elektrum zu bezeichnen. Die Farbe des Metalls ist dabei jedoch immer noch so satt gelb, so daß der Unterschied erst im direkten Vergleich mit reinem Gold deutlich wird...“

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„Gediegenes Gold, sehr kleine Blättchen, im Sand des Rheins zwischen Kehl und Daxlanden bei Karlsruhe in einem schwarzen, an Titaneisen reichen Sand...

Als große Seltenheit findet sich nach J. SCHILL gediegenes Gold fein eingesprengt in den Hornblendereichen Gesteinen des Bodenseebeckens. Auch Gesteine um Breisach enthalten manchmal Goldblättchen ...

Beispiel: Grube Wheal Copper  (Grube Clara) bei Wittichen: Hier kommt hin und wieder das sogenannte Elektrum (Silbergold) vor. Eingesprengt manchmal kleine Kristalle; mit Rotgülterz, Baryt und Kalkspat: Grube Wenzel bei Wolfach...“

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darin u.a.: 46.  Die schwarzen Männlein. Mündlich aus Tübingen. Vgl. Mone's  Anzeiger, 1839. S.183.
(TK) Inhaltsangabe

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... Und hat nicht diese alle Jahrtausende durchziehende Einfalt im "Faust" mit Gretchens mädchenhafter Klage:

    Nach Golde drängt,
    Am Golde hängt,
    Doch alles. Ach, wie Armen!
ihren schlichten Ausdruck gefunden?
... Wie es bei Nietsche im "Zarathustra" heißt:

    Das Gold aber und das Lachen-
    das nimmt er aus dem Herzen der Erde.
    Denn daß du es nur weißt:
    Das Herz der Erde ist von Gold.

OFFERMANN, E. (1980) : Entdeckungsreisen an Winterabenden - Mineralien aus Menzenschwand. - Mineralien-Magazin. Band 2. Seite 68 - 72.

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Seite 163 : Das vergessene Bergwerk: In dem Goldberg bei Oberried war vor Zeiten eine reiche Goldgrube, Sankt Martin genannt. Darin lag, hinter einer silbernen Türe, ein Standbild dieses Heiligen verborgen, welches von lauterm Gold und 300 Mark schwer war. Noch im Jahr 1521 wurde der Bau betrieben, aber bald nachher wegen des hereinbrechenden Krieges eingestellt.

Die Bergleute schlossen jedoch die Grube mit einer eisenbeschlagenen Türe und schütteten dieselbe mit Erde und Steinen zu. Hierdurch gelang es ihnen, das Bergwerk den Augen der Feinde zu entziehen, die sich mit der Plünderung und Verbrennung der Poch- und Schmelzgebäude begnügen mußten. Kaum war es wieder ruhiger geworden, so kam die Pest und raffte die Bergleute weg oder scheuchte sie in entfernte Gegenden. In Folge dessen blieb die Grube uneröffnet, und mit der Zeit ist sie immer mehr in Vergessenheit geraten.

Seite 184 : Ebrachs Reichtum : Diese Abtei war nur um ein Ei, oder, wie andere sagen, um einen Pfennig ärmer als das Hochstift Würzburg. Unter ihren Schätzen befand sich, an einer goldenen Kette hängend, das von den Schatz-gräbern so gesuchte Gertrudenbüchlein, und zwar das einzige Stück, welches noch in der Welt vorhanden war.

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QUIRING, HEINRICH (1948) : Die Geschichte des Goldes - Die goldenen Zeitalter in ihrer kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung. 318 Seiten. Stuttgart.

QUIRING, HEINRICH  (1957)  : Die römischen Goldbergwerke bei Astroga und ihre geologischen Position - Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft. Band 109.  Seite 361- 372. Hannover.

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ROCHHOLZ, ERNST LUDWIG (1867) : Deutscher Glaube und Brauch im Spiegel der heidnischen Vorzeit. Zweiter Band. 335 Seiten.

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SCHILLI, HERMANN (1982) :  Das Schwarzwaldhaus. 4. Auflage. Stuttgart.
(TK)  Stumm-Männle-Sage. Ritzzeichen.

Seite 25:   ... Von den Sagen, die unter den mächtigen Walmen der "Heidenhäuser" raunen, sei die Stumme-Männle-Sage erwähnt. In dieser Sage treten Männer auf, die nicht sprechen können und die somit möglicherweise auf eine voralemannische, nicht deutsch sprechende Bevölkerung hinweisen, die wiederum dem volkstümlichen Begriff "Heidenhaus" stärkeren historischen Gehalt geben könnte.

Seite 67 : ... Diese Zeichen sind ohne Zweifel Reste einer alten Symbolik, mit der man den Hof und seine Bewohner schützen wollte ...

Seite 70 : ... Zeichen ... den Wunsch nach Fruchtbarkeit und Erntesegen und Ausdruck einer Abwehr in Tennen eingesetzt...

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(FK)  GOLD.

... Silberloch, bedeutende Grube im Freiamt bei Emmendingen. An diese Grube knüpft sich die Sage vom Erscheinen von Bergwerksgeistern, die den Bergmann bestrafen, weil er am Samstag arbeitete .

... Silberwäldle (1824), auf Gemarkung Steinach i.K., westlich vom Silberhof. Verschiedene Löcher und ein Stein mit Bergmannszeichen erinnern außer dem Namen daran, daß früher auf Silbererz gegraben wurde.

... Auf Gemarkung Oberried ( Freiburg i. Br.) heißt ein Haus in Erinnerung an alten Bergbau "Goldberg". Bei Gersbach (Schopfheim) gibt es die alte Goldgrube. Auch das Goldengründle auf Gemarkung St. Ulrich erinnert an alten Bergbau, ebenso der Kupferacker auf derselben Gemarkung. Auch der Kupferberg und der nach ihm benannte Kupferberger Gang der Grube Herrensegen im Schapbacher Revier dürfte nach den Bodenschätzen benannt sein.

... Dieser Zinken ist nach der dortigen Grube Gnade Gottes benannt, nach der auch in ihrer Nähe stehende Hof
" Grubhof " und der ganze Bergwinkel Grub heißt. Eine alte Schürfstelle von ovaler Vertiefung beim Heideschlössle auf Gemarkung Steinach i.K. heißt Wolfsgrueb. Der Stollengang kreuzt sich mit dem Benauer Gang am Benauer Berg.

... Auch die Bezeichnung Alter Mann, wie die Fortsetzung des Karlstollens bei Badenweiler und ein Stollen im Schapbacher Revier heißen, gehört hierher. Mit "alter Mann " wird im bergmännischen Sprachgebrauch eine Gesteinmasse bezeichnet, durch die ein ehemaliger Grubenbau infolge Zusammenbruchs oder absichtlich verschüttet worden ist. Unter "Toter Mann" werden in der Bergmannssprache abgebaute Grubenteile verstanden. Der Ausdruck wird häufig zum Namen : so heißt eine Höhe zwischen Oberried und dem Feldberg „Toter  Mann“.

... St. Anna, am Fuß des Reichenbergs ( Haslacher Revier ) gelegener und 1771 gemuteter Stollen. Die Sage weiß zu berichten, daß dieser Stollen " bis hindurch gegen den Welschbollenbach auf die Grube „auf `m Baberast " gerieben worden sei.

... St. Martin nannte man einen reiche Goldgrube im Goldberg bei Oberried ( Freiburg i. Br.). Ein Stollen zum Teufelsgrunder  Gang heißt Trudpertstollen, benannt nach dem hl. Trudpert. Die Sage berichtet, daß die Bergleute von St. Trudpert, so oft sich der Abt in ihrem Bereich sehen ließ, nach altem Brauch den bösen Blick durch Hohn und unanständige Gebärde abzuwenden suchten. Die Bergleute glaubten, daß die Nähe eines Mönches ihnen Unglück bringe. Der hl. Trudpert bestrafte sie dafür durch ein schweres Grubenunglück. Doch ist es auch denkbar ...

... Die Wünschelrute wird in Tirol auf den Namen der hl. Dreikönige getauft . Deutlich werden dabei die drei Heiligen unterschieden. Das Gold wird im Namen Kaspars gefunden, das Silber im Namen Balthasars und das Wasser im Namen Melchiors.

... Bergbaustellen werden, besonders in älteren Zeiten, gerne nach bereits vorhandenen Flurnamen benannt : in dem tal ze Tottenowe ze dem alten Tottenstein drei  froneberge.

... Hierher gehört auch der Name Das Goldene Kalb hinter der eisernen Türe, ein Stollen im sagenberühmten Benauer Berg auf den Schwarzenbruch bei Oberwolfach, wo einst die Stadt Benau geblüht haben soll . Der Bergbau ist dort sehr alt und dürfte die Sage in Bergmannskreisen entstanden und aus der Vorstellungswelt des Bergmanns zu erklären sein, wenn man auch nach der von Künzig gegebenen Fassung zunächst an eine Schatzsage zu denken geneigt ist. Die Sage vom Goldenen Kalb ist auch in anderen Bergbaugebieten bekannt. So wird vom böhmischen Bergwerk Kuttenberg erzählt, dort sei in der Erde ein goldenes Kalb. Solange die Bergleute von hinten das Kalb ausbeuteten, solange war Segen bei der Arbeit. Denn die Wichtlein ergänzten während der Nacht, was bei Tagen ausgegraben worden war.

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Beispiel einer Venedigersage: Venediger im Hochvogel

Bei Hinderhornbach erhebt sich der Hochvogel, mit 2593m der höchste Berg der Allgäuer Alpen. In seinem Inneren soll ein Venediger Mannl, den Bergbau betreiben. Das Mannl ist aber den Menschen nicht gut gesinnt und freundlich wie andere seinesgleichen. Man hat schon oft darin ein starkes Klopfen und Hämmern gehört.

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(Sonderdruck direkt vom Autor)

„Orale Überlieferungskontinuität seit Jahrtausenden?“ Die Zählebigkeit überholter Vorstellungen"

Seite 5 : ... Die Auseinandersetzung um den Quellenwert der Volkssagen und damit zugleich die Frage, ob eine mündliche Überlieferungskontinuität von der Steinzeit bis in unsere Tage möglich sei, ist nun schon Jahrhunderte alt. Ein schlüssiger Beweis für die vermutete Kontinuität oraler Tradition über so lange Zeiträume konnte bisher nicht erbracht werden. Dennoch spukt die Kontinuitätsprämisse noch in den neuesten Publikationen bzw. wissenschaftlichen Untersuchungen herum

Seite 6 : "Das Gedächtnis des Volkes ist kurz" ... Entgegen diesen Vorstellungen haben einschlägige Unter-suchungen verschiedener Wissenschaftsdisziplinen die Annahme erhärtet, daß für den Bereich der mündlichen Überlieferung nur mit einem relativ kurzem Zeithorizont gerechnet werden kann.

Seite 7 : ... Auch die Geschichtswissenschaft stellte sich in den letzten Jahren nicht nur im Rahmen des verstärkt zur Geltung gekommenen Ansatzes der Oral History dem Problem. So hat die Praxis der Oral History deutlich gemacht, daß der beschränkte Zeithorizont des kommunikativen Gedächtnisses in aller Regel nicht weiter zurück als 80 bis allerhöchst 100 Jahre, also die biblischen 3 - 4 Generationen und das lateinische saeculum reicht .

... Damit liegen sicherlich Ergebnisse vor, die bei der Interpretation von Volkssagen Berücksichtigung finden müssen, während für Flurnamen infolge ihrer schriftlichen Fixierung in Sal- oder Lagerbüchern oft eine verlängerte Überlieferungsdauer festzustellen ist, man daher aber auch häufig die Zeit ihrer Entstehung zumindest annähernd festmachen kann.

Seite 8 : ... Die angeblich so alte orale Tradition hat sich als eine Erfindung erst jüngeren Vergangenheit eriesen. Sie entstand in einer ganz bestimmten Zeit vor einem ganz bestimmten Hintergrund, zu einem ganz bestimmten Zweck und erfüllte eine ganz bestimmte Funktion. Mit der frühen Zeit jedoch, von der sie vorgibt zu berichten, hat diese Art von Volksüberlieferung in der Regel nichts zu tun.

Seite 10 : „ Die Funktionalisierung retrospektiv - moderner Bilder heute"... Die Erkenntnis, daß durch die Gegenwart zur Verfügung gestellte Bilder für die sagenhafte Erklärung von Relikten oder allgemeiner von Vergangenheit herangezogen wurden, ist wesentlich für das Verständnis und die Einordnung von Volksüberlieferung.

... Angesichts unserer durchrationalisierten, vom Primat der Wissenschaftlichkeit geprägten Welt ist man leicht versucht, ein solches Verfahren vorschnell als der Vergangenheit angehörig und damit heute vernachlässigbar zu betrachten. Eine solche Einstellung verkennt aber die hochgradige Virulenz dieses Prinzips, das stets seine Wirksamkeit bewahren konnte, wenn auch mit wechselnder und insgesamt verminderter Intensität.

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Seite 6. Nr. 10 vom 5.3.1927 - Text mit retuschiertem  Photo vom Schatzstein

Der Schatzstein von Todtnauberg
Von Arnold Fr. Sturm, Schopfheim, Baden

Von Todtnau, im lieblichen Wiesental gelegen, wo Feldbergs Töchterlein „Die Wiese“ dieses erste Städtchen begrüßt, führt ein romantischer Fußweg durch Wald und Felsen zu den bekannten Todtnauberger Wasserfällen und zu dem Gebirgsdorf „Todtnauberg“, den Touristen und Wintersportlern nicht unbekannt. Bevor wir zu den Wasserfällen kommen, gehen wir, vielleicht hundert Meter von diesen, vom Waldweg links ab, und kommen so zu einem eigenartigen , mächtigen Felsblock, der im Volksmund „der Schatzstein“ heißt. Dieser Stein zeigt uns ganz merkwürdige Einzeichnungen, welches keine kleine Arbeit gewesen sein dürfte, diese einzumeißeln. Untenstehendes photographisches Bild zeigt dieselben. Es geht die Sage, daß vom früheren Schwedenkrieg her, hier ein Kriegsschatz verborgen sein muß: es wurden dieserhalb schon öfters wochenlange Grabarbeiten vorgenommen, jedoch ohne Erfolg. Auch jetzt haben sich wieder einige Interessenten zusammengetan, um die Grabarbeiten vorzusetzen. Die Einzeichnungen sind schon sehr alt und vermodert. Es können sich auch die ältesten Leute in dieser Gegend nicht erinnern, woher diese Zeichen stammen und was dieselben zu deuten haben. Wer enträselt diese?

SÜTTERLIN, BERTHOLD (1965) : Geschichte Badens. Frühzeit und Mittelalter. 445 Seiten. Band 1.

THOMA, WILLI  (1975) : Die Kelten im Elztal - Früher Bergbau - späte Spuren.  4. Teil. Waldkircher Heimatbrief,  Seite 5 -  9. Waldkirch.

Wahlen-Namen  von Waldkirch bis Winden: Manche voralemanischen Flurnamen unserer Gegend geben Rätsel auf. Manche dienen uns als Beweismittel für die frühere Besiedlungsgeschichte. Einer der wichtigsten Flurnamensgruppen sind die Walennamen = Welchen, Walchen oder Winden. Klammern wir zunächst einmal die Walen des Mittelalters , nämlich die Venediger aus, die als Erz- und Edelsteinsucher aus Italien kamen und im Schwarzwald  tätig waren. Der Flurname Venediger in Oberprechtal erinnert an sie. Montane Zusammenhänge sind zwar oft nicht überall nachweisbar, aber doch vielfach gegeben.

Die Germanen haben jedenfalls bei Beginn  der Völkerwanderung die ansässigen Galloromanen als Walchen bezeichnet. Die Galloromanen dagegen lehnten diesen abschätzigen Namen „Welchen“ oder „Walchen“ ab. Sie nannten sich stolz "Romani".

Die Walchennamen sind in der Rheinebene selten. Sie treten aber gehäuft auf im Schwarzwald und insbesondere im Elztal und im Kinzigtal. Auch hier zeigt sich wieder die Fluchtrichtung an, auch hier ein Hinweis oder ist es ein Beweis ? - für die keltische - gallo-romaninische Bevölkerung. Das unverständlich gewordene Walch oder Wal wird mehrfach zu Wald umgedeutet. Sollte Waldkirch nicht die Kirche im Wel-chen, d. h. im Heidengebiet sein? Man muß sich vergegenwärtigen, daß die Alemannen vor der Völkerwanderung in der Mark Brandenburg saßen. Für sie waren die Walchen oder Welchen die Lehrmeister im Bergbau und im Weinbau. Fränkische Herrscher haben später sogar gallo-romanisch-keltische Bergbauspezialisten sozusagen als Entwicklungshelfer ins Land gerufen. Welchensteinach oder Welchenbollach deuten darauf hin. Dies waren übrigens bedeutende Bergbauorte. Gallo-romanische Siedlungsgruppen müssen jedenfalls im oberen Elztal Fuß gefaßt haben.

Die Liste der Elztäler Walchennamen ist groß. Sie beginnt schon vor dem Elztal, gewissermaßen im ganzen Breisgau und reicht bis in den obersten Winkel des Elztales. Wissenschaftler wollen daraus die Fluchtsituation der Kelten ablesen. es ist eine Lange Reihe vom Walenwinkel in Kolmarreute, der Ortschaft Windenreute, dem Walenhof, heute Walenhof geschrieben, im Wangelbach, der Ortschaft Walkirch ( ohne D geschrieben ), so in einer Basler Urkunde 1248 und in alten Landkarten aus dem 13. Jahrhundert, dem im Walenbauernhof in Rüttlersberg in Oberwinden, dem Walenhof in Hintergrießenbach im Elztal, den Wellishöfen in Unterbrechtal, der Welschmat in Mühlenbach, dem Wellschäckerle in St Peter und dem Welchenkorn auf ...

Die Kelten haben nicht in den Wäldern versteckt gelebt, sondern sie haben wie die Streuung der Flurnamen beweist, im montanen Bereich ihre Zukunft gesucht und dort ihre Bergbauspezialisten eingesetzt. Wer die Karten aufmerksam betrachtet findet auf Grund der Wortverbreitung und der Wortausstrahlung, aber auch aufgrund der geologischen und mineralogische Gegebenheit den Schlüssel.

Allerdings würde der philologische Scharfsinn allein in so einer komplexen, viele Wissenschaften berührenden Fragen zu falschen Schlüssen führen. Ein glaubhaftes Ergebnis kann nur in einer ganzheitlichen Betrachtungs-weise erreicht werden. Hier sind nicht nur die Philologen und Historiker aufgerufen, sondern auch die Berbau-pezialisten und die Geologen. Die Belege romanischer und keltischer Namen konzentrieren sich jedenfalls auffallend auf die Flußläufe der Dreisam, Elz, Kinzig, Schutter, und ihren Nebenflüssen. Das ist nicht mit klösterlicher Rodungs- und Kulturarbeit zu erklären. Hier hat nicht nur Keltophilie oder Entdeckungsfreude zu voreiligen Schlüssen geführt.

Ähnlich wie für den Jura und die Schweizer Voralpen kann man auch für Teile des Schwarzwaldes feststellen, daß sich voralemanische Substrate zäh über die Jahrhunderte hinweg erhalten haben. W. Kleiber hat diese Frage mit überzeugenden Argumenten vorgetragen. Eine schöne Bestätigung seiner These ist die Deckungs-gleichheit der galloromanischen Flurnamen mit den Bergbaugebieten  der Kelten. Die in unserer Heimat relik-artig stehengeblieben Romanensiedlungen haben ihr Pendant im Jura und in den Vogesen ...

TODTNAU (1989) :  Todtnau - Stadt und Ferienland im südlichen Hochschwarzwald. 368 Seiten. Freiburg.

... Im unteren Wiesental und den angrenzenden Bereichen war es besonders St. Gallen, welches bedeutsame Erwerbungen im 8. und  9. Jhdt. machte, von denen hier nur Hasel, Eichen, Schopfheim, Wiechs, Brombach, Rötteln, Tumringen und Stetten genannt seien.

... Das Waldland blieb ausgespart! Offenbar beginnt noch im 9. Jhdt. der Ausgriff vom Altsiedelland ins höhere Bergland. Tiefenhäusern über Waldkirch ist 898 bezeugt. Um diese Zeit bestanden in unserer Gegend wohl schon als -inghofen-Orte allgemein dem 9. Jhdt. zugerechneten Bergorte Gresgen (Grassinghofen) und Ebigen/Sallneck (Abinghofen); bald müssen Ried über Tegernau und Hepschingen am Eingang zur "Schönen Au" gefolgt sein. Es erstaunt, wie rasch nun die erste Rodungswelle über die Schöne Au hinweg bis ins Herz des Gebirges an den Zusammenfluß von Schönna und Wiese vorschießt. Noch vor der Jahrtausendwende entsteht dort die Rodungsinsel „Töttenouua“, unser Todtnau.

... Der Name Töttenouua gibt Rätsel auf. Tuto und Touto sind im 10. Jh. als Personennamen noch durchaus geläufig. Es ist möglich, daß der erste Bewirtschafter des Murbachschen Hofes so hieß; auch ein bei den Rodungen beteiligter Adliger im Umkreis der ...

...  Wir wissen nur vom Ergebnis des Ringens: der Gründung der zweiten Bergbaustadt im oberen Tal, etwa 25 Jahre nach der Entstehung der ersten, Schönau und nur 9 km davon entfernt. Das genaue Datum bleibt verborgen. Wie bei den meisten Stadtgründungen des 13. Jhdts. sind die Gründungsurkunden verloren. Es muß etwa um 1280 gewesen sein, den schon 1283 werden die "dilecti cives nostri in Tottunowe", also unsere geliebten "Bürger in Todtnau" ausdrücklich vom Abt Heinrich genannt. Sie selbst stellen sich im gleichen Dokument als "communitas civium in Tottunowe" vor, d. h. als Gemeinschaft der Bürger in Todtnau.

... Vom westlichen Oberitalien (Savoyen) scheint Peter von Save(y) zu kommen (1295 und 1307).

... Das gab wohl den Ausschlag, daß zwischen 1336 und 1339 eine territorial aus der Talvogtei herausgelöste eigenständige Vogtei zu Todtnau auf dem Berg zum Bach oder "ze Totnowe vf dem berg „eingerichtet wurde.

... Kuni Utzenfeld, 1352 und 1374 auch in Todtnau erwähnt und Inhaber eines Hauses auf dem Berg, verrät seine Herkunft ebenso deutlich, wie der wohl aus dem Grubenrevier bei St. Bartholomä im vorarlbergischen Montafon mit seinen Söhnen Thomas und Albrecht früh auf den Berg gezogene Johann und Muntafun. Die Berger nannten diese Familie später kurzerhand die "Funer".

Auf dem Berg wurde auch etwas Fruchtbau versucht. Bei dem durchschnittlich wärmeren Klima vor 1600 gedieh zumindest der Hafer gut.

Die Länder am Oberrhein blieben um 1350 nicht von dem harten Zugriff des Schwarzen Todes, der Pest, verschont. In Basel und Freiburg wütete sie schrecklich. Ob und wie das hintere Tal betroffen war, wissen wir nicht genau. Es fällt aber auf, daß einige der bedeutendsten Familien, die zum Teil um 1340 noch stark vertreten waren, die
ganz oder fast ausgelöscht sind: die Walthers, die von Burgenden, die im Hof.

Auf Knall und Fall seien am Schönenberg an die 300 Menschen abgezogen "sampt denen, so in dem Berg verfallen sind". Es muß also dort zu einem größeren Grubeneinsturz gekommen sein, vielleicht als Fernwirkung des gewaltigen  Basler Erdbebens von 1356 und tatsächlich kam der Bergbau beim Schönau weitgehend zum Erliegen.

Auch bei Todtnau sei " der Berg ingefallen .., das ob den 200 Menschen des Bergvolkhs eins tags hab muessen arbeit halb abziehen". Hier ist aber nicht von Verunglückten die Rede. Wegen der größeren Entfernung vom Zen-trum des Bebens waren die Auswirkungen wohl geringer. Aber die Erinnerung hielt schwere Rückschläge und da-durch bewirkte Abwanderung fest.

TREGO, GERT (1993) : Der große Walserweg. 125 Seiten.  Oldenburg.

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VÖGELY, LUDWIG (1989) : Sagen aus dem Markgräflerland. 163 Seiten. Karlsruhe.

Schönenberg: Die Silbergruben

Vor Zeiten waren in Schönenberg mehrere ergiebige Silbergruben nebst einem Goldbergwerk, und Wohlstand herrschte in der ganzen Gegend. Da diese keine eigene Pfarrkirche hatte, stiftete die Grubenbesitzerin einen halben, oder wie andere sagten, einen ganzen Sester Silber für den Bau einer Kirche. Hiermit konnte das Gotteshaus ohne den Turm aufgeführt werden. Es kam aber statt auf den Schönenberg, wo die Frau wohnte, nach Schönau, damit die Talbewohner ihre Toten nicht auf die beschwerliche Höhe bringen müßten. In der Kirche erhielten die Schöneberger als die Hauptstifter gewisse Vorrechte; auch übernahm es die Gemeinde, vor jedem Sonn- und Feiertag den Weg das sogenannte Silbergäßle, von der Wohnung der Bergfrau bis hinunter zum Gotteshaus sauber abzukehren.

Als es nachmals Krieg gab, verschütteten die Bergleute alle Gruben, doch hatten sie zuvor ihr Arbeitszeug darin verborgen, um es vor dem Feind zu sichern. Sie hofften, die Gruben später wieder öffnen zu können, aber das
Landsterben brach herein und ließ niemanden übrig, der die Bergwerke wieder zu finden wußte. Damals war die Sterblichkeit so groß, das von Wieden, Gschwend, Utzenfeld und Präg nur noch drei Ehepaare in ihre Pfarrkirche nach Schönau kamen. Die Wiedner führten viele Leiterwagen voll mit Toten auf den Schönauer Gottesacker. Einmal fiel ihnen unterwegs bei der Königshütte ein Leichnam vom Wagen, und davon heißt der Ort noch heute der Totenhügel (107).

Todtnau: Die Tote Au

Todtnau soll einst gänzlich ausgestorben gewesen sein. Da nun auf einmal alle dort wohnenden Menschen dahingestorben waren, soll der menschenleere Ort " tote Au " genannt worden und daraus der Name Todtnau entstanden sein. Vorher hatte der Ort Reichenau geheißen, von dem reichen Bergbau herrührend (110).

VERNIER,  (siehe VON VERNIER) Frh. JOS. WENZL. (1781) : Bericht über eine Untersuchung des Bergbauwesens in Vorderösterreich. - Generallandesarchiv Karlsruhe. Faz. No. 135: Allgemeine Breisgauer Bergwerks-Acten.

VÖGELY, LUDWIG (1989) : Sagen rund um Freiburg. 192 Seiten. Karlsruhe.

VÖGELY, LUDWIG (1989) : Sagen aus dem Markgräflerland.163 Seiten. Karlsruhe.

Todtnau:  Das Erlöschen der Bergwerke

Die Todtnauer und Schönauer waren ein herrliches, riches Volk, welches us grossem Richtumb un Güt, so sy von dem Bergwerk gehebt, mit Silberkleinotern und anderem Überfluß ain semlichen Mutwillen getriben, daß sich das Glück des Bergwerkes von jnen gewent hat.

Das Erliegen der Bergwerke zu Todtnau soll hauptsächlich dadurch bewirkt worden sein, daß sich der Schacht  plötzlich mit Wasser gefüllt hat. Ein Mann aus Fahl, namens Herr, soll einst darin gearbeitet und einen Schuß abgefeuert haben, worauf augenblicklich Wasser hervorsprudelte. Er soll eine Ader im Fels getroffen haben, wodurch  das Wasser hervorbrach, das den Schacht ausfüllte.

Todtnauberg: Der Schatzstein

Kaum hundert Meter von den Wasserfällen bei Todtnauberg entfernt liegt ein eigenartiger, mächtiger Felsblock, der Schatzstein. Er trägt merkwürdige, eingemeißelte Zeichen. Man sagt, hier sei aus den Zeiten der Franzosenkriege ein Kriegsschatz verborgen. Schon wochenlang hat man danach gegraben, meist in der Fastenzeit, freilich immer ohne Erfolg. Erst in jüngster Zeit haben einige Männer die Grabarbeiten wieder fortgesetzt.

Von den rätselhaften Zeichen glauben manche, es sei die Maße, die man nur richtig erkennen müsse, um die genau Lage des Schatzes bestimmen zu können.

Eine ältere Überlieferung sagt, daß eine alte Todtnauer Familie, die in der Nähe des Schatzsteines begütert war, um 1800 einen Brief von einem französischen Offizier aus Nancy erhalten habe. Der war einst bei der Familie im Quartier gelegen und schrieb nun, an einem bestimmten Ort, soundso weit vom Wasserfall, habe sein Regiment bei der Überrumpelung durch die Österreicher viel Geld vergraben müssen. Begreiflich, daß man daraufhin mit aller Anstrengung nach dem Schatze suchte.

Todtnau: Die tote Au

Todtnau soll einst gänzlich ausgestorben gewesen sein. Da nun auf einmal alle dort wohnenden Menschen dahingestorben waren, soll der menschenleere Ort "tote Au" genannt worden und daraus der Name Todtnau entstanden sein. Vorher hatte der Ort Reichenau geheißen, von dem reichen Bergbau herrührend.
 

Münstertal: Der Übermut der Bergleute und seine Folgen

In den Vorbergen des Belchen bei Münstertal wurde Jahrhunderte hindurch wurde Bergbau betrieben auf Kobalt und Silber. Die Gruben "Teufelsgrund" und "Schindler" sollen früher an edlen Erzen  sehr mächtig gewesen sein. Darob wurden die Grubenarbeiter aber so übermütig, daß sie einst einen lebendigen Ochsen die Haut abzogen. Wegen dieses Frevels schwand der Segen Gottes, die Gruben stürzten ein, und Not und Elend folgten. Auch die Bergmännlein, die ehemals den Grubenleuten geholfen und ihnen in die langen Stollen und tiefen Schachten entgegengearbeitet haben, zeigten sich von da ab selten. Nicht mehr hörte man ihre dumpfen  Hammerschläge aus dem Berginnern, die die Bergleute so oft beglückt hatten.- Vor etwa hundertfünfzig Jahren waren die Männlein im Münstertal noch bekannt: sie haben sich bei Lustbarkeiten und Tänzen zuweilen unter das Talvolk gemengt, sind aber zur gewisser Stunde jedesmal verschwunden.
 

Münstertal: Der Schatz im Ambringer Grunde

Auf dem Schloßberg im Ambringer Grunde stand vor Zeiten eine stattliche Burg, und in der Nähe befand sich ein dazugehöriges Bergwerk. Diese liefert an Gold und Silber eine so reiche Ausbeute, daß die Burgherren in einem unterirdischen Gewölbe große Schätze aufhäufen konnten.

Sasbach: Kind von Gold

Eines Mittags wollte ein Bursche, der einsam auf der Limberg Geißen hütete, sich auf einem Steinhaufen zum Essen setzte. Da sah er auf dem Haufen ein kleines Kind liegen, welches ganz aus Gold war. Voll Freude hob er es auf, wickelte es in seine Jacke und trieb sein Vieh heimwärts. Nicht lang, so blieben einige Geißen zu-rück, er legte seinen Fund ab und holte sie schleunig herbei. Nun wollte er das Kind wieder nehmen, aber ob-gleich niemand auf den Platz gekommen war, war es verschwunden. Nach der Aussage einer Münstertaler Frau, die sich eines  E r d s p i e g e l s  bediente, liegt das goldene Kind jetzt in Limberg. Es wird aber noch von einem gefunden werden, der eine weiße Wolljacke anhat.

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Seite 161:  Der Schatzstein im Walde beim Todtnauer Wasserfall
(Hinweis: Spanischer Erbfolgekrieg 1701 -1714)

„Als die Franzosen im spanischen Erbfolgekrieg die Waldstädte zerstört hatten und durch das Wehratal herauf durch den Hotzenwald zogen, kamen plötzlich beim Todtnauberger Wasserfall die Österreicher über sie, so daß sie kaum noch Zeit fanden, ihre Kriegskasse zu bergen. Um die Wende des vergangenen Jahrhunderts erhielt eine alte Todtnauer Familie, die in der Nähe des Schatzsteines begütert war, einen Brief (1830!) von einem französischem Offizier aus Nancy - der einst sein Quartier in der Familie gehabt - worin er schrieb, am angegebenen Orte, so und so weit vom Wasserfall habe das Regiment bei der Überrumpelung durch die Österreich viel Geld vergraben müssen.

Heute noch sucht man - besonders in der Fastenzeit - vergebens nach den Schätzen, und man erzählt über merk-würdige Vorkommnisse bei solchen Arbeiten. Die Runen am Stein, die von rätselhaftem Aussehen und offenbar sehr alt sind, nimmt das Volk las die Maße an, mittels derer man - sobald man ihre Anwendung heraus hat - die genaue Lage des Schatzes leicht bestimmen kann.

Man beachte die vielen Berichte über "sagenhafte Steine" im Wiesental.“

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Dissertation. Würzburg

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ZENTRALARCHIV DER DEUTSCHEN VOLKSERZÄHLUNG (1994) Marburg.
(KO) 50 Einzelquellen  von 1854 - 1938. u. a. : BAUMGARTNER (1936) :
Die Schatzgräber am Kirchbühl. - Mein Heimatland. Band 207. Karlsruhe.
Kopie vom Zentralarchiv der deutschen Volkserzählung

Die Schatzgräber am Kirchbühl  (Archiv-Nr. 150 514)

Im Gewann Hasel beim "Kilspel" stand die ehemalige Doggenburg. In den alten Mauern des Schlosses soll ein Schatz vergraben sein. In einer schaurigen, gespensterhaften Nacht gingen einmal Männer von Schweizer Wall-bach dorthin, um den Schatz zu heben. Sie gruben ein tiefes Loch und holten glänzende Steine heraus. Diese kochten sie und mischten sie mit andern Massen, so daß sie glänzten wie Gold. Doch sie brachten kein Gold heraus. Sie sollten durch vieles Denken und Probieren schließlich irrsinnig geworden sein.

ZIMMERMANN, HORST (1995) : Gold wird zum High-Tech-Werkstoff. - Oberbadisches Volksblatt. Wirtschaft und Arbeit. Nr. 35. 11./12. Februar 1995. Lörrach.

ZIMMERMANN, ULRICH (1993) : Untersuchungen zum frühen Bergbau im Südschwarzwald. - Montanarchäologie in Europa - Berichte zum Internationalen Kolloquium „Frühe Erzgewinnung und
Verhüttung in Europa“ in Freiburg im Breisgau vom 4. - 7. Oktober 1990.  Seite 201 -230. Sigmaringen.

ZINGERLE, IGNAZ (1891) : Sagen aus Tirol. 738 Seiten. Innsbruck.

(TK) Venediger. 1022 Einzelsagen.

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